Das Bundesamt für Justiz BJ sucht für die NKVF:

Experten / Expertinnen für die nationale Kommission zur Verhütung von Folter

10% / Bern

Die nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) erfüllt ihre Aufgaben unabhängig.

Ihre Aufgaben

• Sie unterstützen die Kommission und die Geschäftsstelle mit ihrem Fachwissen in den Bereichen der Grund- und Menschenrechte, des Straf- und Massnahmenvollzugs, des Zivil- oder Migrationsrechts und prüfen die Grundrechtskonformität von freiheitsentziehenden Massnahmen im Rahmen von regelmässigen Kontrollbesuchen in Einrichtungen des Freiheitsentzuges in der Schweiz
• Sie nehmen an den 5 jährlichen Plenarversammlungen teil, diskutieren die Kommissionsberichte und/oder Stellungnahmen zu geltenden Erlassen oder zu Erlassentwürfen und verabschieden Empfehlungen zuhanden der zuständigen Behörden mit dem Ziel, die Behandlung der Personen im Freiheitsentzug zu verbessern und Folter und anderen Formen unmenschlicher oder erniedrigender Misshandlungen vorzubeugen
 

Ihre Kompetenzen

• Hervorragende Kenntnisse der einschlägigen internationalen Normen im Bereich der Menschenrechte und im Bereich der Grundrechte
• Expertenerfahrung aus einem Engagement in einer nationalen oder internationalen Überprüfungskommission von Vorteil
• Beherrschen von zwei Amtssprachen und gute Kenntnisse des Englischen, Kenntnisse von weiteren Fremdsprachen sind von Vorteil
• Keine aktuelle Berufstätigkeit, die zu einem Interessenkonflikt mit den Aufgaben der NKVF führen könnten

Zusatzinformationen


Bitte senden Sie lhre Bewerbungsunterlagen bis zum 15. Juni 2019 online oder per Mail an: mirjam.zeller@bj.admin.ch. Für Fragen zum Auswahlverfahren wenden Sie sich bitte an Frau Beatrice Kalbermatter unter Tel. 058 462 41 83. Für Fragen zur Tätigkeit der NKVF können Sie die Geschäftsführerin der NKVF, Frau Sandra Imhof Linder unter Tel. 058 465 16 20 kontaktieren.
Referenznummer: 402-NKVF
Lohnklasse: Keine Angabe

Interessiert?

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Zum Arbeitgeber


Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) wurde vom Bund im Anschluss an die Ratifizierung des Fakultativprotokolls zum UNO-Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (OPCAT) geschaffen. Die Kommission besteht aus zwölf Mitgliedern, die für vier Jahre vom Bundesrat gewählt werden. Aufgrund der Demission des Präsidenten und zwei weiteren Mitgliedern müssen drei neue Mitglieder für die restliche laufende Amtszeit (2020-2021) gewählt werden. Angesichts der Tätigkeiten und der aktuellen Zusammensetzung der NKVF werden Kandidaturen aus dem akademischen Bereich (ohne institutionelle Anbindung) mit Fachkenntnissen im Bereich der Grund- und Menschenrechte und/oder des Straf- und Massnahmenvollzugs bzw. mit Erfahrungen im Justizbereich (Gericht) sowie ein Profil mit Kompetenzen im Bereich des Erwachsenenschutzrechts und/oder des Pflegebereichs bevorzugt. Da die italienische Sprachgemeinschaft sowie Frauen untervertreten sind, freuen wir uns über entsprechende Bewerbungen. Die Kommission verfügt über ein ständiges Sekretariat. Die Mitglieder erhalten Taggelder gemäss der Bundesgesetzgebung. Vorgesehen sind 10 bis 15 Einsätze (inkl. Sitzungen) pro Jahr.
Die Bundesverwaltung achtet die unterschiedlichen Biografien ihrer Mitarbeitenden und schätzt deren Vielfalt. Gleichbehandlung geniesst höchste Priorität.