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Agroscope sucht:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Herbologie

80 - 100% / 1260 Nyon VD
Gutes Essen, gesunde Umwelt
Die Herausforderung der Unkrautforschung besteht darin, so schnell wie möglich Alternativen zu chemischen Unkrautbekämpfungsmethoden zu entwickeln. Neue innovative Methoden werden dringend benötigt, da sich Herbizid Resistenzen entwickeln, die Anzahl verfügbarer herbizider Wirkstoffe abnimmt, und der gesellschaftliche Druck zur Verringerung der Pestizide in der Landwirtschaft zunimmt.
Der strategische Forschungsbereich «Produktionssysteme Pflanzen» trägt mit seinen sieben Forschungsgruppen zur Entwicklung von Alternativen zum Pestizideinsatz bei und hilft mit, den verschiedenen Herausforderungen gerecht zu werden.
Die Gruppe «Herbologie Ackerbau» beschäftigt sich mit der Entwicklung und Beurteilung von Alternativen zu chemischen Unkrautbekämpfungsmethoden in einem ganzheitlichen Systemansatz. Wir benötigen ihre Kreativität und wissenschaftliche Fachkompetenz um die Forschung in diesem Bereich voranzubringen.

Ihre Aufgaben

  • Leitung der Forschungsarbeiten (Konzepterstellung, Planung, Durchführung, Analyse) im Bereich neuer Methoden (alternative, innovative und nicht-chemische) der nachhaltigen Unkrautbekämpfung im Ackerbau (mit besonderem Augenmerk auf Zuckerrüben) und von Systemversuchen.
  • Entwicklung und Umsetzung neuer mathematischer Modelle zur Modellierung der Dynamik der Unkrautflora in innovativen Anbausystemen.
  • Erstellung von Codes, statistischen Methoden und Anwendungen für komplexe Datenanalysen von Unkrautpopulationen im Feld.
  • Beratung und Unterstützung bei der statistischen Analyse von anderen Projekten der Gruppe.
  • Akquisition und Leitung von Drittmittel Projekten
  • Aufbau und Pflege von Kontakten mit der Praxis und öffentlichen Stellen sowie mit Forschungsinstituten im In- und Ausland.
  • Publikation von wissenschaftlichen Artikeln und Praxisartikeln in nationalen und internationalen Fachzeitschriften, Präsentation der Resultate an Konferenzen.
 

Ihr Profil

  • Hochschulstudium in Agronomie (Universität oder ETH) oder Pflanzenwissenschaften mit Doktorat und gutem wissenschaftlichem Hintergrund im Forschungsgebiet
  • Hervorragende statistische Kenntnisse (Software R)
  • Gute Kenntnisse in Agronomie und Botanik/Herbologie
  • Erfahrung in der Leitung grosser nationaler und internationaler Forschungsprojekte
  • Teamfähigkeit, gute Kommunikationsfähigkeiten in der Gruppe und mit der Praxis
  • Praxisorientiertes und wissenschafltliches Netzwerk im Bereich Herbologie von Vorteil
  • Gute Kenntnisse der Rahmenbedingungen der Schweizer Landwirtschaft von Vorteil
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse (Arbeitssprache ist Französisch).

Zusätzliche Informationen


Wenn Sie diese Herausforderung anspricht, freuen wir uns auf Ihre Online-Bewerbung bis zum 31. August 2021 (www.stelle.admin.ch, Ref. Nr. : 45903). Angebote von Stellenvermittlungsagenturen werden nicht berücksichtigt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt und möchten Sie mehr über diese Stelle erfahren?
Judith Wirth, Leiterin der Forschungsgruppe «Herbologie Ackerbau»,
Tel. +41 (0)79 432 60 71 steht für weitergehende Fragen gerne zur Verfügung.

Eintritt : 1.09.2021 oder nach Vereinbarung
Referenznummer: 45903

Interessiert?

Möchten Sie sich bewerben? Dann senden Sie sich die Stelle per E-Mail zu und bewerben Sie sich bequem von zu Hause aus.

Über uns


Agroscope ist das Kompetenzzentrum des Bundes für die Forschung in der Land- und Ernährungswirtschaft. Die Forschenden üben ihre Tätigkeiten an verschiedenen Standorten in der Schweiz aus. Hauptsitz ist Bern-Liebefeld. Angesiedelt ist Agroscope beim Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem interessanten Arbeitsumfeld sowie eine sorgfältige Einarbeitung. Eine ausgezeichnete Forschungsinfrastruktur steht zu Ihrer Verfügung. Sie profitieren von flexiblen Arbeitszeiten und guten Sozialleistungen.
Die Bundesverwaltung achtet die unterschiedlichen Bedürfnisse und Lebenserfahrungen ihrer Mitarbeitenden und fördert deren Vielfalt. Gleichbehandlung geniesst höchste Priorität.